Den einen „asiatischen Grundvorrat“ gibt es nicht. Vietnamesische, thailändische, japanische, koreanische und chinesische Küchen verwenden unterschiedliche Aromen und Grundzutaten. Sinnvoll ist deshalb kein riesiges Standardsortiment, sondern ein kleiner Vorrat, der zu den Gerichten passt, die du wirklich gern isst.
Die Basis: Reis oder Nudeln
Wähle zunächst eine oder zwei Kohlenhydratquellen. Jasminreis passt gut zu vielen südostasiatischen Gerichten. Sushireis ist für japanische Reisgerichte gedacht und wird klebriger. Reisnudeln eignen sich unter anderem für Suppen und Pfannengerichte; Weizennudeln haben mehr Biss. Mehrere offene Großpackungen sind für Einsteiger selten nötig.
Saucen: lieber wenige, aber passende
Eine helle Sojasauce ist ein vielseitiger Anfang. Dazu kann – je nach Lieblingsküche – Fischsauce, Austernsauce, Reisessig, Miso, Gochujang oder eine Thai-Currypaste kommen. Kaufe nicht automatisch jede Sauce, die in einem Rezept erwähnt wird. Prüfe, ob du sie auch in zwei oder drei weiteren Gerichten verwenden kannst.
Fischsauce, Austernsauce und Sojasauce sind nicht austauschbar. Auch dunkle Sojasauce dient häufig eher Farbe und Tiefe als dem alltäglichen Salzen. Unsere Vergleichsseiten erklären die Unterschiede genauer.
Aromen, die viel bewirken
Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebeln und Chili sind flexibel. Geröstetes Sesamöl wird meist sparsam zum Abschmecken verwendet. Getrocknete Pilze, Algen oder Tamarinde lohnen sich dann, wenn sie regelmäßig in deinen gewählten Gerichten vorkommen.
Tiefkühlprodukte für stressige Tage
Dumplings, Edamame, gehackte Kräuter oder bestimmte Gemüsesorten können spontane Mahlzeiten erleichtern. Achte auf die Lager- und Zubereitungshinweise. Ein Tiefkühlprodukt ist kein minderwertiger Ersatz: Bei Produkten, die weit transportiert werden oder nur kurz Saison haben, kann es sehr praktisch sein.
Ein sinnvoller Start mit zehn Produkten
- eine Reissorte
- eine Nudelsorte
- helle Sojasauce
- Reisessig
- geröstetes Sesamöl
- Kokosmilch oder Miso – je nach Küche
- eine Würzpaste, die du wirklich magst
- Knoblauch und Ingwer
- tiefgekühlte Dumplings oder Edamame
- eine vielseitige Chili-Sauce, wenn gewünscht
Aufbewahrung
Beachte nach dem Öffnen immer die Herstellerangaben. Manche Saucen sind bei kühler, dunkler Lagerung lange haltbar; andere gehören nach dem Öffnen in den Kühlschrank. Verwende saubere Löffel, verschließe Packungen gut und notiere bei selten genutzten Produkten das Öffnungsdatum.
Passende Ratgeber
Als Nächstes helfen dir: Zum ersten Mal im Asia Markt? So findest du dich entspannt zurecht, Reisnudeln, Glasnudeln oder Weizennudeln – welche brauchst du?, Helle oder dunkle Sojasauce – welche passt zu deinem Gericht?.