Gutes Pad Thai schmeckt gleichzeitig süß, sauer und salzig. Diese Version verwendet eine vorbereitete Tamarindensauce und lässt sich in einer großen Pfanne in kleinen Portionen zuverlässig braten.
Zutaten
- 250 g flache Reisnudeln, etwa 3–5 mm breit
- 250 g fester Tofu oder Hähnchenbrust, in kleinen Stücken
- 3 EL Tamarindenpaste oder -konzentrat, nach Stärke angepasst
- 3 EL Fischsauce
- 3 EL Palmzucker oder brauner Zucker
- 1 EL helle Sojasauce
- 3 EL neutrales Öl
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 3 Eier
- 200 g Mungobohnensprossen
- 1 Bund Knoblauchschnittlauch oder Frühlingszwiebeln, in 4-cm-Stücken
- 60 g geröstete Erdnüsse, grob gehackt
- 1 Limette, in Spalten
- Chiliflocken nach Geschmack
Zubereitung
- Reisnudeln 30–45 Minuten in kaltem Wasser einweichen, bis sie biegsam, aber noch fest sind. Abgießen.
- Tamarinde, Fischsauce, Zucker und Sojasauce in einem kleinen Topf erhitzen, bis sich der Zucker löst. Abschmecken: kräftig süß-sauer-salzig.
- Eine große Pfanne sehr heiß werden lassen. 1 EL Öl zugeben und Tofu oder Hähnchen gar braten. Herausnehmen.
- Restliches Öl und Knoblauch in die Pfanne geben. Eier hineinschlagen, kurz stocken lassen und grob zerteilen.
- Nudeln und Sauce zugeben. 2–4 Minuten kräftig wenden; bei Bedarf esslöffelweise Wasser zugeben, bis die Nudeln gerade weich sind.
- Tofu oder Hähnchen wieder in die Pfanne geben. Die Hälfte der Sprossen und den Schnittlauch untermischen. Noch 1 Minute braten. Mit restlichen Sprossen, Erdnüssen, Limette und Chili servieren.
Tipps und Varianten
- In einer normalen Pfanne lieber zwei kleinere Portionen braten, damit die Nudeln nicht dämpfen.
- Tamarindenprodukte sind unterschiedlich stark; Sauce vor dem Braten probieren und anpassen.
- Vegetarisch: Fischsauce durch vegetarische Fischsauce oder helle Sojasauce plus etwas Salz ersetzen.