Poke stammt aus Hawaii. Diese moderne Variante kombiniert die hawaiianische Bowl-Idee mit Zutaten, die viele bereits aus der japanischen Küche kennen. Wer keinen rohen Fisch verwenden möchte, gart den Lachs einfach kurz im Ofen.
Hawaiianisch inspiriert, modern asiatisch interpretiert
Zutaten
- 160 g Sushi-Reis
- 220 ml Wasser
- 1 EL Reisessig
- 1 TL Zucker
- ¼ TL Salz
- 250 g Lachs, ausdrücklich für den Rohverzehr geeignet – alternativ gegarter Lachs
- 1 reife Avocado, in Scheiben
- ½ Salatgurke, in dünnen Scheiben
- 100 g Edamame, ausgelöst und gegart
- 2 Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
- 1 TL Sesamsamen
- 1½ EL Sojasauce
- 1 TL geröstetes Sesamöl
- 1 TL Reisessig
- 1 TL Honig oder Ahornsirup
- ½ TL frisch geriebener Ingwer
Zubereitung
- Den Reis in einem Sieb mehrmals waschen, bis das Wasser fast klar bleibt.
- Reis und Wasser nach Packungsangabe garen. Reisessig, Zucker und Salz verrühren und unter den noch warmen Reis heben.
- Den Reis auf zwei Schalen verteilen und leicht abkühlen lassen. Für eine Poke Bowl sollte er warm bis zimmerwarm, aber nicht heiß sein.
- Sojasauce, Sesamöl, Reisessig, Honig und Ingwer verrühren.
- Den Lachs in etwa 2 cm große Würfel schneiden und vorsichtig mit der Marinade vermengen. Bei rohem Lachs nur 10 Minuten gut gekühlt ziehen lassen.
- Lachs, Avocado, Gurke und Edamame auf dem Reis anrichten.
- Mit Frühlingszwiebeln und Sesam bestreuen. Nach Wunsch mit etwas zusätzlicher Sojasauce servieren.
Tipps für den Einstieg
- Für die gegarte Variante die Lachswürfel bei 200 °C etwa 8–10 Minuten garen.
- Avocado erst unmittelbar vor dem Servieren schneiden, damit sie nicht braun wird.
- Für mehr Frische passen eingelegter Ingwer oder ein Spritzer Limette.
Varianten und Ersatz
- Statt Lachs funktionieren gegarte Garnelen oder knuspriger Tofu. Dann ist es eine moderne Bowl-Variation, nicht klassisches Ahi Poke.